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Deutsch-französischer Jugendaustausch beim Tenniscamp in Drensteinfurt

Deutsch-französischer Jugendaustausch beim Tenniscamp in Drensteinfurt

Ein erfolgreiches Tenniscamp stärkt die Städtefreundschaft. Die Teilnehmer erlebten nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch kulturellen Austausch. Zukünftige Projekte sind bereits in Planung.

Alles war bereit für den Empfang der Tennisspieler, Trainer und Begleitpersonen aus der Partnerstadt Ingré. Nach intensiver Vorbereitungszeit der Arbeitsgruppe „Sport“ des Vereins Städtefreundschaft Drensteinfurt unter der Leitung von Dr. Christophe Goldbeck sowie den Teammitgliedern Insa Heinrichs, Anne Troester und Gerd Herrmann – in enger Zusammenarbeit mit den Vorständen des TC Drensteinfurt und TC Ingré – wurde die französische Jugend-Sportgruppe beim TCD begrüßt.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hatten die Zelte für die französischen Sportler aufgebaut. Die erwachsenen Begleitpersonen übernachteten in Gastfamilien, sodass die Kinder, Jugendlichen und Trainer die Zeit im Camp unter sich verbrachten, teilte Herrmann mit.

Für die Tennisschule „matchball“ von Markus Hellenkemper und sein engagiertes Trainerteam Pia Lohmann, Moritz Paschko, Nora Ebbinghaus, Alexander Napp und Nele Rölver bedeutete das Camp eine ganz besondere Aufgabe. Gemeinsam mit den französischen Trainern Antoine Bernier und Jérémy Comperat (beide 21 Jahre) sowie der 17 Jahre jungen Coaches Vanessa Le Cardinal galt es, die gemischte Gruppe der jungen Spielern zu managen. „Es klappte in der Zusammenarbeit hervorragend. Sprachbarrieren waren kein Hemmnis“, so Herrmann. Und der Platzwart des TCD, Manfred Dresenkamp, hatte die Tennisplätze „hervorragend vorbereitet“, entfachte am Abend das Lagerfeuer, stand am Grill und sei stets mit Rat und Tat zur Stelle gewesen. Für die Verpflegung sorgte Katja Hellenkemper. „So wurde aus dem Tenniscamp ein echtes Gemeinschaftserlebnis voller Sport, Begegnung und unvergesslicher Momente“, resümierte Gerd Herrmann.

Dass es trotz unterschiedlicher Muttersprachen keine Barrieren gegeben habe, habe nicht zuletzt an einem durchdachten pädagogischen Sprachkonzept gelegen. Auf spielerische Weise wurden den Kindern und Jugendlichen die deutsche und französische Sprache nähergebracht, geleitet von der Pädagogin Insa Heinrichs und dem Deutsch-Franzosen Dr. Christophe Goldbeck. Zum Einsatz kamen sportliche Sprachspiele, die von der Deutschen Sportjugend und dem Comité National Olympique et Sportif Français in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk entwickelt wurden. „Diese Kombination aus Bewegung, Spiel und Sprache nahm den Kindern schnell die ersten Hemmungen und sorgte für viele fröhliche Momente“, so Herrmann. Weil im Camp die Partnersprache aktiv vermittelt wurde, unterstützt das Deutsch-Französische Jugendwerk das Projekt auch finanziell – „ein wichtiger Beitrag, damit dieses besondere Austauschprojekt realisiert werden konnte“, so Herrmann. Die Fördermittel wurden von Anne Tröster erfolgreich akquiriert.

Gemeinsame Aktionen: Deutsche Jugendliche zeigen französischen Freunden ihre Stadt

Ein Highlight des Tenniscamps, in dem nicht nur Tennis gespielt wurde, war die deutsch-französische Aktion „Wir zeigen euch unsere Stadt / On vous montre notre ville!“, die Insa Heinrichs konzipierte. In gemischten Gruppen und ausgestattet mit Stadtplänen sowie Vokabelhilfen und Bildern mit deutsch-französischen Untertiteln zeigten die deutschen Jugendlichen den französischen Freunden ihre interessantesten Punkte in Drensteinfurt. Ziele waren das Bronzepferd, die Alte Post, die Kirche, der Schlossplatz, ein Abenteuerspielplatz, die Bücherecke und der „Place d´Ingré“, der nach der Partnerstadt benannt ist. Im Erlbad nutzten die jungen Sportler die Gelegenheit, sich abzukühlen. Nach einem intensiven Tennistraining wurde auf der neuen Leichtathletikanlage das Sportabzeichen abgelegt. Eine Nachtwanderung durch Drensteinfurt stand ebenfalls auf dem Programm.

Für die französische Begleitung und deutsche Gastfamilien hatte Gerd Herrmann ein separates Programm ausgearbeitet, was eine Stadtführung in Drensteinfurt mit Manfred Blanke und eine Stadtführung in Münster mit Klaus Kösters beinhaltete. Zum Abschluss gab es eine Fahrradtour über Dolberg, Schloss Oberwerries und entlang der Lippe über Bockum-Hövel wieder nach Drensteinfurt.

Die Eltern der Kinder und Jugendlichen waren zum gemeinsamen Abschieds-Grillabend eingeladen. Bürgermeister Carsten Grawunder ließ in seiner Rede die Anfänge der Städtefreundschaft zwischen Drensteinfurt und Ingré Revue passieren und betonte, dass sich mit diesem Tenniscamp der erste große internationale Jugendaustausch entwickelt habe. Er hofft, dass weitere gemeinsame Aktivitäten folgen werden.

Dr. Christophe Goldbeck, Leiter der Arbeitsgruppe „Sport“, hob die „hervorragende Zusammenarbeit“ zwischen den deutschen und französischen Organisatoren hervor. „Mit Sicherheit ist dieses Pilotprojekt der erste Baustein. Weitere internationale Jugend-Austausch-Projekte werden folgen“, sagte er. Klaus Kösters, Vorsitzender des Vereins Städtefreundschaft Drensteinfurt, dankte allen Beteiligten für die Zusammenarbeit auf sportlicher Ebene und äußerte die Hoffnung, dass auch in anderen Bereichen der Kontakt intensiviert werden könne.

Stadtsportverband gibt Sportabzeichen an Gäste aus Frankreich aus

Ein Höhepunkt des Abends war die feierliche Übergabe der Sportabzeichen-Urkunden an die Franzosen durch Gerd Herrmann, den ersten Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Drensteinfurt, als Vertreter der Stützpunktleiterin Ulrike Fronda an die Franzosen. Die deutschen Teilnehmer erhalten ihre Urkunden am 1. Februar. Anschließend wurde gemeinsam ausgelassen gefeiert. „Ein perfekter Ausklang einer spannenden Woche voller Begegnungen, Sport und gemeinsamer Erlebnisse“, so Herrmann. Am nächsten Morgen traten die französischen Sportler die Heimreise an.

Dieses erfolgreiche Tenniscamp war zugleich ein Pilotprojekt des Vereins „Städtefreundschaft Drensteinfurt e.V.“ und weitere vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderte Aktivitäten sind bereits in Planung. Vorgesehen sind unter anderem weitere Tenniscamps, internationale Sportturniere, Mädchenfußball-Aktionen sowie Angebote im Inklusionssport und 2026 ein Austausch während des Stadtfest „1175 Jahre Drensteinfurt“.

Jugend-LK-Turnier beim TC Drensteinfurt

Bericht: Beate Abeln

Ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr des TC Drensteinfurt sind die auf der Anlage des TC Drensteinfurt stattfindenden LK Turniere sowohl im Jugend- als auch erstmalig im Seniorenbereich. Florian Rönick, Susanne Kullak und Moritz Paschko hatten im Vorfeld dafür die Verantwortung übernommen und alles Notwendige für die Durchführung eines solchen Turniers organisiert.

So konnte die Turnierleitung (Moritz Paschko, Florian Rönick) am 6.08 zahlreiche männliche Jugendspieler aus dem Bereich U12, U14 und U18 willkommen heißen. Die Nachwuchsspieler kamen aus dem gesamten Münsterland, sowie ein Spieler aus Düsseldorf. Vom TC Drensteinfurt waren Alexander Popovici und Jan Rönick dabei, um LK Punkte zu sammeln. In jeder Konkurrenz gab es 3 Teilnehme, und jeder absolvierte hier 2 Spiele. Alexander Popovici und Jan Rönick waren in ihrer Alterklasse jeweils die Jüngsten und konnten hier mit einem Sieg und einer Niederlage ihren persönlichen LK verbessern.

Am 7.08. war dann die weibliche Jugend am Start. In der U12 Konkurrenz schlugen 6 Teilnehmerinnen auf, in der Altersklasse U14 waren es 5 Spielerinnen und bei der U18 hatten sich 3 Teilnehmerinnen angemeldet. An diesem Tag trafen Spielerinnen aus der Region sowie  Spielerinnen aus Niedersachsen, Ostwestfalen-Lippe, Dortmund und aus dem Sauerland aufeinander. Die einzige heimische Nachwuchsspielerin Isabel Joka (U18) gewann ihre beiden Matches und konnte ihren LK somit deutlich verbessern.

An beiden Turniertagen wurden alle Spieler/innen und Gäste bestens betreut und bewirtet. Unterstützt wurde die Turnierleitung an beiden Tagen von Tanja Buchholz, Susanne Kullak, Anglika Elkendorf-Damm und Christian Herz.

Am 3.und 4.September finden auf der Anlage des TCD die LK Turniere im Senioren-Bereich statt.

Begeisterung und Freude im Tenniscamp

 

Begeisterung und Freude im Tenniscamp

„Endlich wieder ein Camp nach 2 Jahren Corona-Pause. Man merkt den Kids die Begeisterung und Freude in jeder Minute an“, so Cheftrainer und Organisator Markus Hellenkemper.

In diesem Jahr konnte am Ende der Sommerferien wieder das traditionelle Tenniscamp der Tennisschule Matchball von Markus Hellenkemper auf der Anlage des TC Drensteinfurt stattfinden.15 Kinder und Jugendliche aus Drensteinfurt schlugen für 3 Tage ihre Zelte neben dem Tenniscourt auf, um tagsüber intensiv auf den Plätzen zu trainieren. 6 Trainer und Betreuer arbeiteten hier mit dem Sportnachwuchs in Gruppen, die nach Alter und Spielstärke eingeteilt wurden.

Trotz großer Hitze fanden an den 3 Tagen 12 Stunden Training statt, wobei seitens der Trainer auf ausreichende Trinkpausen und auf Erholung im Schatten geachtet wurde.

Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer/innen sorgte Markus Hellenkemper.

Abgerundet wurde das Programm durch Abkühlungen im benachbarten Erlbad, eine Nachtwanderung sowie einen bunten Abend mit Gruppenaufgaben.

Super stolz zeigten sich alle Teilnehmer/innen und Berteuer/innen im neuen Sportshirt mit einem eigens für das Camp entworfenen Aufdruck, welches alle mit nach Hause nehmen durften.

Der leitende Trainer Markus Hellenkemper zog ein rundum gutes Resümee. Er war sichtlich begeistert vom enormen Trainingseifer und Ehrgeiz der Teilnehmer/innen. Viele junge Tennisspieler/innen verabschiedeten sich am Freitag mit dem Versprechen und dem festen Willen, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen. So steht einer Fortsetzung in 2023 wohl nichts im Wege.

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